Feb 152013
 

Bürgerbeteiligung ja, Senkung des Staatsanteils erforderlich

Denn wer die Energiewende will, der muss auch die Zeche zahlen. Wirklich? Es geht auch anders!

Die Bürgerbeteiligung an der Energiewende und damit auch an allen Unterbereichen ist möglich. Aber gerade jetzt kommt etwas anderes auf. Denn die Petition 37680, für die man auf den Seiten des deutschen Bundestages abstimmen kann, will etwas anderes.

Die Petition 37680 hat folgende Überschrift:

“Energiewirtschaft – Neujustierung der Energiepolitik hin zu bezahlbarem und nachhaltigem Strom vom 08.11.2012“

Wie lautet der Text der Petition 37680?

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2 Megawatt Windkraftanlage Mit einer Bürgerbeteiligung für die Energiewende

“Für bezahlbaren und nachhaltigen Strom

Strom muss für alle Verbraucher bezahlbar, verfügbar und nachhaltig sein. Wir fordern:- für bezahlbare Strompreise sofort den staatlichen Anteil spürbar zu senken.- Strom vermehrt dort zu erzeugen, wo er verbraucht wird.- die Forschung zur Stromerzeugung und Speicherung zu unterstützen, ohne eine Technologie zu bevorzugen. Eine Neujustierung der Energiepolitik – so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig – ist erforderlich.“

Um diese Petition zu verstehen, benötigt man eine detaillierte Begründung.

In der Begründung zu dieser Petition heißt es:“ In den letzten 10 Jahren sind die Stromkosten für Verbraucher und mittelständische Unternehmen kontinuierlich gestiegen. Diese Entwicklung muss aufgehalten werden.

Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und als Stromverbraucher und Produzent von Energieanlagen von der Energiewende betroffen. Eine weitere Erhöhung des Strompreises schadet dem Mittelstand und seinen Mitarbeitern. Wir lehnen es ab, dass auch die Risiken für den Offshore-Ausbau in der Nordsee auf die Verbraucher abgewälzt werden sollen.

Werden die Chancen der Energiewende genutzt, bleibt Strom für alle verfügbar, bezahlbar und die Umweltqualität steigt. Denn Wind und Sonne stehen direkt und kostenfrei zur Verfügung.

Die Energiewende gelingt, wenn die zukünftige Energieversorgung „so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig“ ausgestaltet wird. Um die Chancen für die Wirtschaft zu nutzen und die Bürger zu entlasten, muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen. Ein dezentralerer Energiemix bedeutet:

  •  Die Kosten des Übertragungsnetzausbaus werden reduziert, denn Strom wird dort erzeugt, wo er auch verbraucht wird.
  • Die Abhängigkeit von Großanlagen der Energiekonzerne wird verringert.
  • Eine höhere Transparenz und größere Akzeptanz durch die Bevölkerung wird erreicht.
  • Nachhaltige und regionale Strukturen entstehen.
  • Regionale Schwankungen können durch ein regionales Lastmanagement ausgeglichen werden.

Damit Strom auch kurzfristig bezahlbar bleibt, fordern wir, sofort den staatlichen Anteil von rund 45 Prozent am Strompreis (Endverbraucher) spürbar und dauerhaft zu senken. Langfristig empfehlen wir die Einführung eines Stetigkeitsanreizes, um regelbare Kombinationen von konventionellen und regenerativen Erzeugungsanlagen mit Speichern zu fördern.“

Das ganze klingt erst mal ganz gut, aber die Erzeuger von erneuerbaren Energien brauchen auch ihre Sicherheit. Projekte müssen planbar sein. Und die Vergütung des Produktes hier der Strom aus erneuerbaren Energien muss planbar bleiben.

Denn wer die Energiewende will, der muss auch die Zeche zahlen.

Was ist die wichtigste Aussage der Petition?

Das entscheidendste Zitat dieser Petition ist neben einem klaren Bekenntnis zur Energiewende:„so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig“

Es muss also eine Neuerung her mehr dezentral, mehr in die Fläche.

Was ist ein neuer Ansatz der Energiewende?

Neben den alten großen Anlagen und den bereits in der Fläche installierten PV Flächen, muss jetzt die Kleinwindtechnik kommen.

Kleinwindanlagen, Kleinwindkraftanlagen und KWEA müsse her. Flächendeckend muss dieses Potenzial ausgenutzt werden.

Aber hierzu bedarf es einer Förderung durch den Staat. Es müssen Anreizprogramme her und das sofort.

Wo bleibt eine faire Subvention für Kleinwindanlagen? Wo ist die Förderung für Kleinwindkraftanlagen?

Auch das ist eine Bürgerbeteiligung für die Energiewende!

  Internetquelle https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_11/_08/Petition_37680.mitzeichnen.html Abrufdatum 14.02.2013


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