Apr 012014
 

E-Mobilität Nordfriesland – Genossenschaft ee4mobile feierte Geburtstag

ee4mobile Genossenschaft feiert Geburtstag. ECar in Nordfriesland stark vertreten. New Energy in Husum mit einer Teststrecke. Ecars sind sehr leise. Batterien mit Kleinwindanlagen laden

Ee4mobile zum Testen auf der Husumer New Energy

Im Vordergrund der New Energy standen E- Cars im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem Besucherparkplatz standen E-Cars, mit denen der Besucher selbst zu den Messehallen fahren konnte. So wurde ein „Roter Teppich“ für die Besucher ausgerollt. Fast lautlos fahren die E-Cars vor. Einige Fußgänger erschrecken sich, dass plötzlich ein geräuschloses Auto an Ihnen vorbei fährt. Etwas Gas, nein aufs Energiepedal drücken und die “Lutzie flitzt” ab. Ein Dankeschön an ee4 Mobile, die Elektrofahrzeuge vorstellten und zum Ausprobieren bereithielten. Die ee4 Mobile ist eine Genossenschaft, die in Nordfriesland die E-Mobilität vorantreiben möchte Bereits heute sind über 200 Mitglieder zu verzeichnen. Statistisch gesehen besteht im Nordfriesischen die größte e-Car Dichte in Deutschland. Mitglieder erhalten beim Kauf von e-cars sogenannte Einkaufsrabatte der Genossenschaft. Dort kaufen die Genossen günstiger ein. Die Genossenschaft feierte auf der Messe den 4. Geburtstag, denn dort wurde sie vor 4 Jahren auch gegründet.

Ein Kleinwindanlage zum Test, geringer Anschaffungspreis und Leichtlauf

horizontale Kleinwindanlage zum Test  mit kleiner Umdrehung wird Energie Strom prodiziert

leicht laufende horizontale Kleinwindanlagen

Eine meiner Meinung nach gelungene Entwicklung ist eine kleine leicht anlaufende Kleinwindanlage. Diese Windanlage war mit 800 Watt Nennleistung versehen. Das ist sicherlich nichts für Gewerbebetriebe, aber für diejenigen, die in Erwartung weiterer Entwicklungen ihren Windstandort testen wollen. Der Anlauf beginnt bereits bei 1,5 bis 2 m/s Wind. Auf der Messe wurde demonstriert, wie schnell bereits Strom erzeugt werden kann. Zu einem geringen Preis soll die Kleinwindanlage zu erwerben sein. Ähnlich wie bei einer Großwindanlage wird eine Regulierung bei Starkwind vorgenommen, Eine pitchähnliche Steuerung für Kleinwindanlagen, der Kopf mit Generator und Flügel kippt nach hinten und so geht die Kleinwindanlage aus dem Wind, produziert aber weiterhin Energie. Diese Anlage ist wegen des leichten Anlaufs sowohl für Schwachwindgebiete geeignet als auch für Starkwindgebiete. Strom selbst einspeisen – da kann sich jeder Verbraucher freuen, denn durch den leichten Anlauf und der schnellen Stromproduktion wird über viele hundert Stunden mehr Energie erzeugt als bei kleinen Windanlagen, die erst bei 3 Meter Wind anlaufen. Dadurch kann eine Grundlast ins Stromnetz des Wohnhauses eingespeist werden.

Vertikale Kleinwindenergieanlage – Nach Tests im Windkanal wird jetzt in der Natur getestet

vertikale Kleinwindenergieanlage bei einem Test im Windkanal. Jetzt wird die Kleinwindanlage im Testfeld errichtet. Stabile Ausführung hohe Leistung, sehr leise bei einem sehr geringen Geräuschpegel

vertikale Kleinwindenergieanlage bei einem Test im Windkanal

Im ersten Moment war ich geschockt, welchen Preis der Entwickler „raushaute“. Der KWpreis pro Nennwert schien nicht nur überzogen sondern schien nicht investitionsreif zu sein. Bei näherem Hinsehen und Begutachtung wurde mir klar, welche Leistung dahintersteckte. Es war zunächst der sogenannte Messepreis, denn die Anlage steht in der Testphase. Ein Platz auf einem Kleinwindanlagen Testfeld in Flensburg wurde gefunden. Die Flügel der Anlage wurden neu konzipiert. Das Gestänge und die Anlagenteile wurden verstärkt. Die vertikale Kleinwindanlage hatte bei Tests so viel Power, dass die Flügel zu viel Aufwind hatten und sich lösten. Die Erfahrungen daraus wurden umgesetzt und die Anlage wird in Ihrer Zentrifugalkraft auf 1 Gramm genau ausgewogen. Durch die Neuentwicklung der Flügel wird diese vertikale Kleinwindenergieanlage so leise sein wie eine geräuscharme Spülmaschine. Neu war nicht die Nennleistung bei 11 m Wind pro Sekunde und einer Nennleistung von 2 KW, sondern bei steigender Windgeschwindigkeit steigt die Leistung erheblich an, bis geschätzte 8 KW. In der Regel ist bei horizontalen Windanlagen die Nennleistung das Maximum. Oberhalb dieser Nennleistung steigt die Stromerzeugung nur noch minimal an.

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