Mrz 222013
 

Wirtschaftlichkeit von Kleinwindanlagen steigern – Windenergie nutzen

Die Wirtschaftlichkeit und die damit verbundenen Erträge von Kleinwindanlagen hängen von vielen Faktoren ab, die sich aus Anschaffungs-, Anschluss-, Kapital- und Betriebskosten zusammen setzen. Weiterhin spielen die Windverhältnisse am Standort der Kleinwindanlage eine bedeutende Rolle.

Die Stromgestehungskosten, also die aufgewandten Kosten pro gewandelter Kilowattstunde einer Kleinwindanlage liegen zwischen 19 und 32 Ct / kWh. Nur wenn die Stromgestehungskosten unter die Strombeziehungskosten fallen, ist ein wirtschaftlicher Betrieb der Kleinwindanlage möglich.

Bis sich kleine Kleinwindanlage amortisiert vergehen in der Regel 10 Jahre.

>>Hier erhalten Sie weitere Infos zu Kleinwindanlagen

Zusammensetzung der Kosten von Kleinwindanlagen

Die Kosten für eine Kleinwindanlage setzen sich aus Anschaffungskosten, Kosten für Planung und Installation sowie Betriebskosten zusammen. Auch die Versicherung einer solchen Anlage kann einen erheblichen Anteil der Investitionskosten ausmachen.

Kleinwindanlagen und Großwindanlagen im Modell. Ergänzung der Windparks durh Kleinwindkraftanlagen

Die Wirtschaftlichkeit von Kleinwindanlagen steigt

Vom Leistungsverhalten der Anlage und den Standortbedingungen hängen die Erträge der Kleinwindanlagen stark ab.

Netzeinspeisung keine gute Lösung um Erträge zu steigern – Eigenverbrauch sinnvoll

Die Netzeinspeisung für Kleinwindanlagen in das Netz des Energieversorgers ist auf Grund der Vergütung nicht sinnvoll. Der Eigenverbrauch stellt eine sinnvollere Lösung dar. Es muss keine Energie mehr vom Energieversorger bezogen werden. Deshalb sind höhere Erlöse möglich als bei der Einspeisung. Sollten Stromüberschüsse erzeugt werden, können diese dennoch ins öffentliche Netz eingespeist werden und werden dann nach EEG vergütet. So können zusätzliche Einnahmen erzeugt werden.

Möglichkeiten der Direktvermarktung an der Strombörse

Zudem besteht auch noch die Möglichkeit der Direktvermarktung, bei der Erzeuger den Strom an der Strombörse zum gehandelten Preis verkaufen kann oder auch ein Direktverkauf an einem Großabnehmer. Weiterhin kann der Strom auch nach dem so genannten Marktprämienmodell (vereinfacht Börsenpreis plus EEG-Zulage) veräußert werden.

Trotz dieser Möglichkeiten bleiben die Erträge der Eigenvermarktung weit hinter dem Erlös des Eigenverbrauchs zurück. Bleiben Überschüsse zurück stellt die Direktvermarktung im Vergleich zur Überschusseinspeisung, an benachbarte Betriebe eine gute Möglichkeit dar, den Erlös weiter zu steigern

Quelle: HTW Berlin, download PDF –Kleinwindanlagen im urbanen Umfeld

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  One Response to “Kleinwindanlagen nutzen – Wirtschaftliche Gewinne erzielen”

  1. Die Studie von den Berlinern finde ich gut. Müssen die Behörden die Anforderungen vielleicht etwas senken für Genehmigungen und Co. In der Stadt wird es sicherlichnoch mehr Anforderungen für Hochhäuser geben. Aber gerade dort sollte die Forschung ansetzen

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