Pinneberg

 

Windenergie im Kreis Pinneberg ausbaufähig?

Der Kreis Pinneberg liegt in unmittelbarer Nähe zur Hansestadt Hamburg. Der Kreis zählt zum Speckgürtel von Hamburg. Mit 664 Quadratkilometern hat Pinneberg die kleinste Fläche aller Kreise in Schleswig-Holstein und ist mit 305 000 Einwohnern am dichtesten besiedelt. Zudem ist der Kreis mit seinen vielen Städten und Gemeinden (unter anderem Barmstedt, Elmshorn, Halstenbek, Helgoland, Pinneberg, Quickborn, Rellingen, Schenefeld, Tornesch, Uetersen, Wedel) sehr urban geprägt und hat daher nur bedingt Flächen für die Ausweisung von Windparks zur Verfügung.

Pinneberg ist Senderstandort des Deutschen Wetterdienstes und somit unterliegt es genauen Wind- und Wetteraufzeichnungen

Der Landkreis Pinneberg hat derzeit zwei große Windparks mit einer Größe von etwa 75 Hektar, welche in Uetersen und in Raa-Besenbek ausgewiesen sind.

Aufbau einer Windkraftanlage in der Nähe von Pinneberg

Aufbau einer Windkraftanlage, des Rotors. Ein Kran hievt den Rotor später zur Befestigung an den Generator.

Mit 15 Windkrafträder (Stand: 08.2012) ist bisher in Pinneberg der geringste Ausbau im Bundesland Schleswig-Holstein festzustellen. Mit dieser Anzahl an Windkraftanlagen wurde im Jahr 2011 22 Megawatt erzeugt. Im Nachbarkreis Steinburg rotierten zum gleichen Zeitpunkt 224 Mühlen mit einer Stromausbeute von 304 Megawatt. In ganz Schleswig-Holstein sind 2648 Windkrafträder am Netz, in das sie im Jahr 2011 3200 Megawatt Strom kurbelten und so dazu beitrugen, dass ungefähr die Hälfte der Bruttostromversorgung des Landes mittlerweile aus erneuerbaren Energien stammt.

Windenergie auf Helgoland als Servicestandort

Der Kreis Pinneberg hat kaum noch weitere Flächen zur Verfügung, aber eine Hochseeinsel, welche zukünftig als „Offshore-Service-Insel“ fungieren soll. Helgolands Servicehafen soll für die drei Offshore-Parks vor der Küste dienen. Windparkbetreiber ist die 2008 gegründete RWE Innogy GmbH. Der Windpark soll mit 295 Megawatt und einem Investitionsvolumen in Höhe einer Milliarde Euro voraussichtlich 2014 ans Netz angeschlossen werden.

Vertikale Kleinwindanlagen senken die Kosten des Eigenverbrauchs

Der Ausbau der Netze bringt höhere Energiekosten für alle Stromabnehmer mit sich. Mit einer eigenen vertikalen Kleinwindkraftanlage können Unternehmen und Kleinbetriebe einen Teil ihres Energiebedarfes selber abdecken und somit die immer weiter steigenden Energiekosten einsparen. Mit einer vertikalen Kleinwindkraftanlage können Sie die Energiewende unterstützen und für sich nutzen.

Internetquellen:

http://www.shz.de/nachrichten/lokales/elmshorner-nachrichten/artikeldetails/artikel/windkraft-flaute-im-kreis-pinneberg.html

http://www.pinneberger-tageblatt.de/nachrichten/lokales/pinneberg/kreis-pinneberg/artikeldetails/article/219/wind-birgt-chancen-und-risiken.html

zuletzt abgerufen am 24.02.2013

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