Feb 222013
 

Teil 4 Strompreisbremse als Ende der Fehlanreize

 Kommt eine Strompreisbremse für Kleinanlagen?

Das Instrument der Strompreisbremse hat einen klaren Auftrag. Fehlanreize der Förderung sollen unterbunden werden. Eine Überförderung soll beendet werden.

Aber das ganze soll bereits bestehende Anlagen betreffen.

Windparks nebeneinander, Kleinanlagen noch nicht in Sicht

Abbildung Ein Windpark in Norddeutschland

Zum Glück sind Kleinanlagen nicht betroffen. Das Konzept des Minister trifft aber auch auf weitere Kritik.

So heißt es : „Altmaier stellte seine Idee Ende Januar vor – und sorgte für Aufsehen. Obwohl die Energiewende sowohl in den Bereich des Wirtschafts- als auch des Umweltressorts fällt, informierte er seinen Kabinettskollegen nur Stunden vor der Öffentlichkeit über seine Pläne.“ [1]

„Aus dem Wirtschaftsministerium kamen daher kritische Töne. Nach SPIEGEL-Informationen stand in einer internen Bewertung des Wirtschaftsministeriums, statt „grundsätzlich an den Fehlanreizen des EEG anzusetzen“, greife Altmaier zu „Scheinlösungen“. Die Idee, Wind- und Solarparkbetreiber zur Zahlung eines Energie-Solis zu verpflichten, berge „höchste rechtliche Risiken“, andere Einzelmaßnahmen dürften „erheblichen politischen Widerstand in den Ländern auslösen“.“[2]

Die FDP muss dabei wieder zu einer härteren Gangart übergehen. Der Spiegel schreibt:

„Rösler hatte in seiner öffentlichen Reaktion zudem angekündigt, weitergehende Vorschläge zu erarbeiten. Er kündigte an, die Förderung der erneuerbaren Energien drastisch einzuschränken. Es solle nur noch für Strom aus Kleinstanlagen garantierte Abnahmepreise geben.“ [3]

„Altmaier will auf SPD und Grüne zugehen

„Am Mittwoch gab es allerdings erste Anzeichen, dass sich Altmaier und Rösler einigen würden. Der Umweltminister kündigte ein Konzept an, das die Differenzen mit dem FDP-geführten Bundeswirtschaftsministerium ausräumen sollte. Altmaier mahnte im „Morgenmagazin“ der ARD eine rasche Einigung an. Bis Ende März müsse in der Frage der Strompreisbegrenzung Klarheit herrschen, sagte er.

Fazit :

Egal was die beiden Politiker auch machen werden. Zur Zeit haben sie die Kleinwindanlagen nicht im Fokus und das ist auch gut so.

Kleinanlagen sind die Zukunft. Eine Strompreiswende für Kleinwindanlagen wäre das falsche Signal.



Internetquelle  zu dem Artikel: 

Weiter zum Artikel Nr. 5, Senkung der Stromsteuer 

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  One Response to “Garantierte Einspeiseerlöse für Kleinanlagen”

  1. je nach größe und Stückzahl der Kleinwindanlagen sollten die Einspeiseerlöse für Investitionsvorhaben gesichert werden. Denn die Energiewende kommt von denjenigen die bereit sind auch grünes Geld zu investieren. Die aktuellen Energeipolitiker schauen wenig über den Tellerrand hinaus und merken kaum, wie einfach es wird ausreichend und preiswert Energie zu erzeugen. Es wird aktuell meiner Meinung nach nur Wahlkampfpolitik betrieben. Außerdem wird aufgezeigt, das die Energiepolitik, die Auswirkungen auf den Zubau von Solar usw. keinem Controlling unterworfen wird. Wie kann man da nur die Investitionen stoppen. Das war doch vorher schon bekannt.

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