Mrz 192015
 

Erste Informationen von der New Energy 2015

 Kleine Windenergieanlage mit aktiver Rotorblattsteuerung von Interwind

Kleine Windenergieanlage von Interwind mit 6 aktiv verstellbaren Flügeln (Rotorblattverstellung)  in der Windklasse 1 und einem Fertigbausatz für den Mast ist die Kleinwindanlage für einen guten Preis zu kaufen.

Interwind mit 6 Flügeln

Gleich sechs Flügel stehen im Rotor zum Antrieb des magnetgetriebenen Generators zur Verfügung und es erfolgt eine aktive Rotorblattsteuerung. Durch die frühzeitige Steuerung der Flügel erreicht diese kleine Windenergieanlage bereits bei 11 bis 12 Metern pro Sekunde ihre angegebene Nennleistung. Diese Anlage entspricht der europäischen Norm für Kleinwindanlagen EN 61400-2 und ist für die höchste Windklasse 1 zertifiziert worden.

Der Turm der kleinen Windenergieanlage steht auf einem Dreipunktfundament und die Aufstellung erfolgt über ein Seilzugsystem. Die Aufstellung dieser kleinen Windenergieanlage kann vom Betreiber selbst vorgenommen werden. Es ist ein Fertigbausatz. Alles was Sie anschließend benötigen ist Wind.

 

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Mrz 152014
 

Kleinwindhersteller sind vom Marktplatz für Kleinwindkraftanlagen in Husum überzeugt

Das Interesse für Besucher der New Energy, Marktplatz für Kleinwindkraftanlagen, ist groß. Viele Besucher, die ich im letzten Jahr einfach mal fragte, was Sie auf dieser Messe am meistens interessiert, gaben spontan die Kleinwindanlagen als Hauptinteresse an.

Kleinwindanlage Wespe auf einem Testfeld. Dahinter eine Kleinwindkraftanlage, mit 2 Flügeln und 125 KW Nennleistung. Die Wespe kommt auf 5 KW Nennleistung mi 4 Flügeln. So ensteht der Marktplatz für Kleinwindkraftanlagen

Die Wespe auf einem Testfeld für Kleinwindkraftanlagen

 

 

Kleine Windanlagen sind transportfähig, deshalb können viele Besucher sich verschiedene Typen von kleinen Windanlagen auf der New Energy ansehen. Husum bietet Infos auf der Kleinwindmesse von Anlagentypen mit ein paar hundert Watt bis zu 100 KW. Wenn von den Kilowattzahlen gesprochen wird, so wird grundsätzlich von der Nennleistung gesprochen. So kann ein Besucher sehr schnell unterscheiden ob es sich um Mikrowindanlagen oder kleine Windkraftanlagen handelt.

 

 

 

 

  • Mikrowindanlagen sind mit einer Nennleistung von wenigen Watt bis ca. 1,5 KW (1.500 Watt)- ausgestattet
  • Miniwindanlagen haben in der Regel eine Nennleistung zwischen zwischen 5 KW und 30 KW Kilowatt
  • Mittelwindenergieanlagen sind mit einer Nennleistung zwischen 30 KW bis 100 Kw ausgestatte und zwischen 30 und 50 Meter hoch.

 

Weltgipfeltreffen der Kleinwindbranche wieder in Husum in 2014

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Feb 022014
 

Kleinwindkraftanlagen bis 10 Metern Höhe ohne Baugenehmigung erstellen

Eine Kleinwindkraftanlage aufstellen, ganz ohne Baugenehmigung, das soll zukünftig in Schleswig-Holstein möglich sein. Andere Bundesländer haben es vorgemacht. In Baden-Württemberg, Saarland, Bayern und Sachsen Anhalt wurden bereits gute Erfahrungen gesammelt.

Es wird leichter kleine Windkraftanlagen aufzustellen

In Schleswig-Holstein wird es zukünftig erlaubt, kleine Windkraftanlagen bis zu 10 Metern Höhe ohne Baugenehmigung aufzustellen. So haben Bürger es leichter, einen Standort zu finden und müssen nicht alle Auflagen beachten, die bei großen Windkraftanlagen beachtet werden müssen.

Leichter bauen ohne Baugenehmigung bedeutet aber nicht, nachbarschaftliche Verpflichtungen außer Acht zu lassen. Abstände zu Nachbarn, Schattenwurf, Geräuschpegel sind einzuhalten. Auf die Wirtschaftlichkeit sollte weiterhin geachtet werden. Nicht jeder Propeller, Repeller ist sinnvoll.

Novellierung der Landesbauordnung in Schleswig-Holstein in Bezug auf Kleinwindkraftanlagen

Der Referentenentwurf des Landes-Schleswig-Holstein zur Novellierung der Landesbauordnung sieht vor, dass kleine Windräder bis zu 10 Metern Höhe und 3 Meter Flügeldurchmesser, sowie Solaranlagen, die genehmigungsfrei bis 7 Meter Höhe auf Gebäuden genehmigungsfrei errichtet werden dürfen.

Die Lockerungen dieser Landesbauordnung hat auch Haken. Der zukünftige Kleinwindkraftanlagenbesitzer oder Solarstromerzeuger wird sich selbst um die Anforderungen aus dem Bau einer Kleinwindanlage kümmern müssen.

Die Eigenverantwortung des Bauherrn von Kleinwindkraftanlagen ist gefragt!

Was früher nicht genehmigt wurde, sollte auch heute nicht ohne Landesbauordnung übergangen werden. Continue reading »

Nov 032013
 

Wie könnte ein Boom bei Kleinwindkraftanlagen entstehen?

Kleinwindkraftanlagen werden ständig weiter entwickelt und effizienter. Mit einer Förderung kann bei uns die Energiewende erheblich breiter unterstützt werden.
Durch die politisch angeordnete und von Bürgern scheinbar ohne Widerspruch aufgenommene Energiewende wird es notwendig, mit einer dezentralen Energieversorgung zu beginnen. Strom aus erneuerbaren Energien wird im Solarbereich vermehrt im Süden Deutschlands gewonnen, im Norden wird stark auf Windkraft gesetzt. Der Transport der überschüssigen Energien stellt das eigentliche Problem dar.
Umso wichtiger scheint es, die Energiewende von den Bürgern vor Ort zu begleiten lassen. Jeder sollte möglichst einen Teil der benötigten Energie selbst produzieren. Solarenergie wurde und wird sehr stark gefördert. Die Preise für die Installation pro kw/peak sind sehr stark gefallen und die Förderung wurde sehr stark reduziert.

Kleine Windkraftanlagen sind aktuell teuer in der Anschaffung

Kleine Windkraftanlagen sind aktuell noch „teuer“ in der Anschaffung. Die Preise für die pro KW-Nennleistung entsprechen den Anschaffungskosten vor dem Solarboom pro installierter „Peak Leistung“ vor ein paar Jahren.
Je nach Typ und Größenordnung der Kleinwindanlage betragen die Installationskosten mit Fundament und Wechselrichter zwischen 3.000 und 5.000 € pro KW Nennleistung.
Die Förderung dieser kleinen WKA unterscheidet sich nicht von den großen Windrädern. Es gibt keine Sonderförderung wie bei den Solaranlagen, deren Förderung nach Größenklassen erfolgte.
Aktuell sind dadurch die Kleinwindanlagen benachteiligt.

Während die Förderung in Großbritannien für Kleinwindkraftanlagen bis zu 40 Cent pro erzeugter KW/h gefördert wurde, müssen hierzulande die Bürger, die die Energiewende unterstützen, mit 8 Cent und etwas abfinden.
Zwar wurde die Förderung in Großbritannien auf 33 Cent pro erzeugter KW/h gesenkt, für die Wirtschaftlichkeit zur Energieerzeugung ins Stromnetz, wäre diese Vergütung jedoch ausreichend.

Mit dieser Vergütungshöhe kann in Deutschland ein Boom der kleinen Windkraftanlagen ausgelöst werden.

Die Folgen daraus:

  •  Die Kleinwindkraftanlagen werden wirtschaftlicher
  •  Der Konkurrenzdruck wird steigen
  • Die Preise von KWKA werden durch höhere Produktionszahlen sinken
  • Die KWKA werden zügiger weiterentwickelt
  • Die KWKA werden effizienter

In der Folge daraus kann die Förderung reduziert werden und sehr viele Bürger tragen zur Energiewende bei. Am Beispiel von Großbritannien zeigt sich, dass die Kapazität der installierten Leistung für KWKA von 2009 auf 2010 verdoppelt hat.

Mit einer Förderung von KWKA kann meiner Meinung nach die Energiewende viel schneller und preiswerter unterstützt werden. Viele KWKA erzeugen dann dezentral Strom oder Wärme, entweder zum Eigenverbrauch oder zur Einspeisung in das Energieversorgungsnetz. Damit können erhebliche Kosteneinsparungen bei den geplanten Stromautobahnen entstehen.

Fazit:
Kleinwindkraftanlagen tragen einen Teil zur Umsetzung der Energiewende und zur Lösung von dezentralen Versorgungseinheiten bei. Ohne Förderung, Preisreduzierung und einem veränderten genehmigungsverfahren wird es aktuell keinen Boom in Kleinwindkraftanlagen geben.

Wie ist Ihre Meinung zu einem möglichen Boom bei Kleinwindkraftanlagen?

Schreiben Sie einen Kommentar dazu.

Okt 012013
 

Pauschale Kalkulation des Windertrages für Kleinwindanlagen oder von großen Windkraftanlagen

Wie wird pauschal die Jahresleistung bei Windkraftanlagen bestimmt?

Der Generator einer Windkraftanlage wir in der Regel mit einer Leistung von x kw/h angegeben.
Eine Berechnung des Windenergieertrages kann durchaus pauschal geschätzt werden.

Beispiel:
Ein Jahr mit 365 Tagen x 24 Stunden hat eine Gesamtstundenzahl von 8.760 Stunden.
Diese Stundenzahl wird mit der Nennleistung des Generators multipliziert.
Allgemein wird ein Energieertrag von der Jahresnennleistung von 15 % bis 25 % kalkuliert.

8760 Stunden mal x KW Nennleistung mal 15% bis 25% (je nach Qualität des Windstandortes).
Diese pauschale Berechnung ist eine gute Erstchance zur Einschätzung des möglichen Energieertrages.

Nehmen wir einmal die Leistung von großen Windkraftanlagen an.
Nach meiner Information liegt die Leistung an der Nordseeküste bis ca 5 km in s Binnenland bei einer Kalkulationsgrundlage von 22% bis 27 %. Im weiteren Binnenland des Nordens bei 15% bis 22%. Natürlich je nach Standort und Höhe der Windkraftanlage.

Bei der kaufmännischen Berechnung sollte jeder Windmüller bei der Schätzung der Winderträge kaufmännische Vorsicht walten lassen und niedere Erträge einkalkulieren.

Pauschale Wirtschaftlichkeitsberechnung für horizontale Kleinwindkraftanlagen

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Sep 232013
 

Norla mit Infos und Tipps für Kleinwindanlagen für die landwirtschaftliche Nutzung.

Auf der diesjährigen Norla, der landwirtschaftlichen Fachmesse in Rendsburg, wurde eine Kleinwindkraftanlage der PSW ausgestellt, und die dort erzeugte Energie in das örtliche Versorgungsnetz einspeiste.

Mit einem Vortrag über Kleinwindanlagen im Auditorium konnte der Referent Punkte sammeln. Es war nur ein Hersteller bereit, zusätzlich in der Öffentlichkeit weitere Tipps für das breite Publikum und für zukünftige Kleinwindkraftanlagenbetreiber bereit zu stellen.

Kleinwindkraftanlagen als Energiekostenbremse für landwirtschaftliche Betriebe

Kleinwindkraftanlagen sollen die Energiekosten bremsen

Der Vortragstitel lautete:
„Energiekostenbremse für landwirtschaftliche Betriebe“

In seinem Vortrag wurden zunächst Abgrenzungen, Unterschiede zwischen Windkraftanlagen und Kleinwindkraftanlagen informiert. Unterschiedliche Informationen und Bestimmungen über die Größenordnung von Windanlagen der Windkraftanlagenverbände und Journalisten sind gang und gäbe.

Abgrenzung von Kleinwindkraftanlagen zu großen Windkraftanlagen

Kleine Windkraftanlagen haben eine Nennleistung bis 30 KW. Dieses geht mit den Beschreibungen des EEG im § 5 Abs. 1 konform.

Während der Bundesverband Kleinwindanlagen mit der Größe nach der Rotorfläche die Abgrenzung der Größenordnung von Großwind- und Kleinwindanlagen bestimmen möchte. Bis 200 qm Rotorfläche sollten demnach Kleinwindanlagen ausmachen.

Geschätzte Mindestgröße für Kleinwindanlagen für landwirtschaftliche Betriebe

Die allgemeine Nennleistung für Haus- und Hofwindkraftanlagen sollten nach den Worten des Referenten bei 5 KW Nennleistung liegen.

Überdimensionierung horizontaler Kleinwindkraftanlagen vermeiden

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